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«Das Virus der Opposition dringt im Iran überall ein»


Artikel aus dem CH-Tagesanzeiger vom 30. April 2007: 

Die grosse Mehrheit der Iraner will einen Regimewechsel. Aber nicht einen, der von den USA verordnet werde, sagt Bahman Nirumand. Der iranische Publizist lebt im deutschen Exil.


Mit Bahman Nirumand sprach Christof Münger


Herr Nirumand, seit 1965 sind Sie im deutschen Exil.
Nach dem Sturz des Schahs kehrten Sie in den Iran zu­rück. Nach nur drei Jahren mussten Sie aber erneut flie­hen. Fühlen Sie sich noch als Iraner?


Ja, gedanklich bin ich oft dort und habe grosse Sehnsucht nach meiner Heimat. Aber ich kann nicht zurückkehren. Das wäre zu gefährlich, da ich als Autor über den Iran schreibe. Es könnte sein, dass ich gefoltert oder umgebracht würde. Und all dies wäre sehr unangenehm (lacht).


Wer war respektive ist schlimmer, der Schah oder die Mullahs?


Schlimm sind beide Regime, aber jedes auf seine eigene Art. Der Schah war ein Despot. Noch schlimmer aber war, dass er gewaltsam versuchte, den Iran zu verwest­lichen. Eine arrogante Oberschicht be­trachtete alles Iranische als minderwertig. Diese Leute wussten, was in Paris oder New York lief, aber nicht in Teheran. So entfremdete sich die kleine mächtige Oberschicht von der breiten Masse. Das war die Voraussetzung für die Revolution. Das Schah-Regime hat die Feindschaft Ayatollah Khomeinis und seiner Islamis­ten gegenüber dem Westen erzeugt.


Und damit eine neue Diktatur.


Das Weltbild der Islamisten orientiert sich vollständig an der Vergangenheit. Sie haben Vorstellungen, die mit der moder­nen, globalisierten Welt nicht überein­stimmen. Und wie das Schah-Regime set­zen sie die Menschenrechte ausser Kraft und versuchen, mit Gewalt zu regieren. Der Weg des Iran kann deshalb weder eine oberflächliche Verwestlichung noch eine rückwärtsgerichtete Utopie sein.


Was aber wäre denn der richtige Weg?


Das, was die iranische Zivilgesellschaft bereits vorlebt. Als die Islamisten an die Macht gekommen sind – so schlimm das auch war –, hatten wir plötzlich die Gele­genheit, uns zu fragen, wer wir sind. Die Zivilgesellschaft, von der ich begeistert bin und von der man hier sehr wenig hört, ist hervorgegangen aus der Auseinander­setzung mit der eigenen Geschichte, Kul­tur und Religion. Sie versucht, einen eige­nen Weg zur Demokratie zu finden.


Hatte die islamische Revolution also auch positive Folgen?


Sie bot der Zivilgesellschaft eine Chance. Allerdings wussten die Leute nicht, was sie wollen. Dieses Vakuum ha- ben die Islamisten dann ausgefüllt. Die ira­nische Revolution war aber eher eine Kul­tur- als eine politische Revolution. Sie richtete sich gegen die Verwestlichung.


Nicht auch gegen den Westen an sich?


Nein. Die Zivilgesellschaft lernt viel vom Westen. Geistliche, die den Islam re­formieren möchten, wissen Bescheid über Kant und Leibniz. Alles ist übersetzt, wird interpretiert und diskutiert. Kommt ein Jürgen Habermas nach Teheran, wird er wie ein Gott empfangen.


Die Zivilgesellschaft ist das eine, das Re­gime das andere. Seit einer Woche geht die Polizei erneut brutal gegen angeblich un­sittlich gekleidete Bürger vor.


Dahinter stehen die radikalen Islamis­ten um Präsident Ahmadinejad. Doch die Iraner wehren sich. Der Schriftstellerver­band hat eine Erklärung herausgegeben mit dem einfachen Titel «Lasst die Men­schen in Ruhe». Aber Ahmadinejad kann nur von permanenten Krisen leben, egal ob sie aussen- oder innenpolitisch sind.


Wurden deshalb auch die britischen Solda­ten gefangen genommen?


Das war nichts anderes als ein Ablen­kungsmanöver. Sobald es ruhig wird, facht die Regierung eine neue Krise an. Auch die Attacken gegen Israel sind nichts anderes. Oder die Leugnung des Holocaust. Was hat der Holocaust mit dem Iran zu tun? Abso­lut nichts. Die Iraner wissen gar nicht, was das ist. Im Iran gibt es keinen Antisemitis­mus, es gibt jüdische Abgeordnete im Par­lament.


Aber wie steht die Bevölkerung zu den Pro­vokationen der Regierung?


Die Mehrheit will einen Regimewech­sel. Höchstens noch acht bis zehn Prozent unterstützen Ahmadinejad. Deshalb wird Ahmadinejad 2009 auf keinen Fall noch­mals gewählt. Inzwischen kritisiert ihn gar das konservative Lager. Nicht nur wegen seiner aussenpolitischen Attacken, son­dern vor allem, weil die iranische Wirt­schaft in einer tiefen Krise steckt.


Wie ist denn die Opposition organisiert?


Gar nicht. Den Islamisten und zuvor dem Schah ist es gelungen, sämtliche Op­positionsorganisationen zu liquidieren. In den 70er- und 80er-Jahren wurden Zehn­tausende hingerichtet. Allerdings funktio­niert die Opposition wie ein Virus. Es dringt überall ein und ist unkontrollierbar. Und ab und zu macht es sich bemerkbar.


Zum Beispiel?


Seit drei Monaten führen Frauen eine Kampagne mit dem Slogan «Eine Million Unterschriften für die Gleichberechti­gung ». Sie gehen von Haus zu Haus, in Bü­ros, auf Partys und reden mit andern Frauen über deren Rechte und bitten um die Unterschrift. Einige landeten im Ge­fängnis, aber es gab so viele Proteste, dass sie wieder freigelassen wurden.


Dies entspricht nicht dem verbreiteten Bild, der unterdrückten iranischen Frau.


Dieses Bild ist völlig falsch. Die Frauen im Iran sind ungeheuer selbstbewusst. Sie haben zwar nicht die Rechte bekommen, für die sie seit zwei Jahrzehnten kämpfen. Aber das Bewusstsein dafür ist vorhanden. Und das hängt, so absurd es klingt, mit dem Regime zusammen.


Inwiefern?


Die Islamisten waren bei der Revolution auf die Frauen angewiesen. Sie schmuggel­ten unter ihrem Tschador Propagandama­terial durchs Land. Bei den Massenauf­märschen waren die Hälfte Frauen. Und während des achtjährigen Kriegs gegen
den Irak leisteten sie hinter der Front wichtige Dienste. Sie hatten also Haus und Herd verlassen und fordern nun die glei­chen Rechte wie die Männer.


Das ist kaum im Sinne der Mullahs.


Es ist das unerwünschte Kind der Revo­lution. An den Universitäten haben wir 60 Prozent Frauen. Sie stehen heute zwar nicht an der Spitze des Staates, sind aber überall präsent, in der Wirtschaft, in den Ämtern, in der Ölindustrie. Inzwischen fahren sie gar Busse und Taxis . . .

Selbstbewusste Iranerin: In Teheran hält ein Polizist eine Frau wegen angeblich unislamischer Kleidung fest.
BILD
HASSAN SARBAKHSHIAN/AP/KEYSTONE


. . . was in Saudiarabien unvorstellbar wäre.


Saudiarabien liegt 1000 Jahre hinter dem Iran. Abgesehen von Israel ist der Iran das stabilste Land im Nahen und Mitt­leren Osten. Nicht weil die Regierung gut regiert, sondern weil die Zivilgesellschaft Massstäbe setzt. Wenn von aussen nicht so viel Druck auf den Iran ausgeübt würde, stünde das Regime bald vor dem Ende.


Sie sprechen den Atomstreit an.


Es ist ein Dilettantismus sonderglei­chen, wie der Westen vorgeht. Aber mir scheint, dass die USA gar keine Lösung wollen. Washingtons Ziel scheint ein Re­gimewechsel zu sein, um dann die gesamte Region kontrollieren zu können.


Dient das iranische Atomprojekt nur der zi­vilen Nutzung, so wie das Regime beteu­ert, oder strebt der Iran nach der Bombe?


Das können nur ein paar Leute in Tehe­ran sagen. Tatsächlich aber gibt es viele Gründe für die Bombe. Der Iran ist umzin­gelt von US-Stützpunkten, im Persischen Golf kreuzt inzwischen der dritte US-Flug­zeugträger. Das ist ein Aufmarsch, der je­nen vor dem Irak-Krieg bei weitem über­trifft. Da braucht man sich nicht zu wun­dern, dass sich das Regime in Teheran be­droht fühlt.


Wie steht denn die Mehrheit der Iraner zur Bombe?


Die Bombe wollen sie nicht, weil das zu gefährlich wäre. Aber sie wollen ihr inter­national verbrieftes Recht wahrnehmen, im eigenen Land Uran anzureichern. Ah­madinejad ist es gelungen, dieses Recht zu einer nationalen Ehre hochzustilisieren.


Besteht überhaupt eine Möglichkeit, den Iran noch von der Bombe abzubringen?


Nein. Wenn sie sie wollen, dann bauen sie sie. Sollte der Iran bis vor wenigen Jah­ren nicht an die Bombe gedacht haben, wird er jetzt von aussen dazu gedrängt, diese Waffe zu entwickeln. Das dauert aber noch mindestens drei bis fünf Jahre.


In dieser Zeit könnte man verhandeln.


Es ist für mich unverständlich, dass man sich nicht einfach an den Tisch setzt und miteinander spricht. Doch der Westen be­harrt auf der Vorbedingung, dass der Iran die Urananreicherung aussetzt.


Zudem haben die Amerikaner die Vorberei­tungen für einen Militärschlag abge­schlossen. Wird er auch ausgeführt?


Kann durchaus sein. Doch das ist unge­heuer gefährlich, der Iran ist nicht der Irak. Zwar hätten auch die Iraner einem Angriff nichts entgegenzusetzen. Aber sie könnten den Amerikanern in Afghanistan und im Irak die Hölle heiss machen. Zudem haben sich Zehntausende freiwillig als Selbst­mordattentäter gemeldet. Sie sind bereit, in die Welt hinauszugehen. In jeder grös­seren iranischen Stadt gibt es Listen, wo sich diese Leute eintragen. Sie sind militä­risch ausgebildet und haben eine Gehirn­wäsche hinter sich.


Was wären die Folgen im Iran selbst?


Bestimmt kein Regimewechsel, im Ge­genteil. Die Iraner sind Patrioten und Na­tionalisten. Sie sind bereit zu kämpfen. Sie würden sich hinter das Regime stellen, denn das wäre das kleinere Übel.

 

Wichtige Ergänzung von hrbs:

Zitat Nirumand: Das war nichts anderes als ein Ablen­kungsmanöver. Sobald es ruhig wird, facht die Regierung eine neue Krise an. Auch die Attacken gegen Israel sind nichts anderes. Oder die Leugnung des Holocaust. Was hat der Holocaust mit dem Iran zu tun? Abso­lut nichts. Die Iraner wissen gar nicht, was das ist. Im Iran gibt es keinen Antisemitis­mus, es gibt jüdische Abgeordnete im Par­lament.

Richtig ist zwar, dass es unter der Jugend (zwei Drittel der Bevölk.) des Iran brodelt und das totalitäre Regime immer einen äußeren Feind braucht. Das liegt im Wesen aller Diktaturen. Putin exerziert es uns ja auch wieder vor.... Bei Nirumand allerdings ist höchste Vorsicht angesagt. Er ist ein Verharmloser der iranischen Nomenklatura (der politischen und klerikal-faschistischen Elite) und bei der Friedensbewegung in Europa ähnlch hoch angesehen wie der Blender und Verkünder eines "gemäßigten" Euro-Islam, Tariq Ramadan, der auif englisch seichte Interviews gibt und auf Arabisch hetzt.

Nirumand verharmlost absichtlich, wenn er die Vernichtungsdrohungen Ahmadinedschads lässig ignoriert. Leute wie letzterer meinen, was sie sagen und steben auch mit aller Macht danach, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es ist auch ein Irrtum, zu glauben, die Klerikalen lägen im Clinch mit "Achmanadingsta". Hier spielt man sich nur geschickt die Bälle zu. Der eine ist fürs Grobe zuständig, die anderen für die scheinbar gemäßigte Linie - siehe das Beispiel Rafsandschani. Was die wenigsten wissen: Selbiger Rafsandschani hat schon vor Jahren mit dem Szenario eines atomaren nuklearen Angriffes auf Israel geliebäugelt. Das verschweigt Nirumand, und er weiß warum. In deutschen Talkshows hat er dieses Thema nie angesprochen. Noch Fragen?

Rafsandschanis perverse Conclusio: "Die Auslöschung Israels muss uns das Opfer von 15 Mio. toten Iranern bei einem Gegenschlag Israels wert sein". Dazu hat sich nicht nur Daniel Goldhagen geäußert: Ein Regime wie im Iran ist zu gefährlich, um Atomwaffen zu besitzen. Jetzt regiert dort Mahmoud Ahmadinejad, vor ihm war der angeblich moderate Hashemi Rafsanjani Präsident. Dieser hat gedroht, eine Atombombe auf Israel zu werfen. Er sagte, dies sei eine rationale Überlegung, denn mit einer einzigen Bombe werde Israel völlig zerstört, die arabische Welt aber höchstens verletzt.

Ich denke, wenn der Iran Nuklearwaffen hätte, würde das Regime sie wahrscheinlich auch benutzen. Daher muss alles getan werden, um dies zu verhindern.

http://2ndphilolog.wordpress.com/2006/12/13/goldhagender-islamismus-und-die-reaktion-in-deutschland/

Wenn man von der schiitischen Variante des Islam spricht muss man sich die pervers-irrationale Messias-Logik dieser Variante genauer ansehen. Einer, der dies im deutschsprachigen Raum wohl am besten untersucht hat, ist Matthias Küntzel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,420539,00.html

Hier seine Website:

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/kategorie/20-Iran/

Eigentlich braucht man nicht mehr viel zu lesen, wenn man Küntzels Ausführungen zum Schiitismus nachliest. Das reicht schon.... Zum jüdischen Abgeordneten - dem einzigen !) übrigens, das verschweigt Birumand auch sehr gerne - im "Pseudo-Parlament" in Teheran: Er heißt Maurice Motamed (ist Chirurg), und preist das Ajatollah-Regime über den grünen Klee. Irgendwie kann ich den Mann auch verstehen, als Vertreter einer stetig abnehmenden jüdischen Minderheit von 25.000 Menschen unter 70 Mio. Muslimen - ein Dhimmi und koscherer Alibijuwde öfür die Machthaber in Teheran halt. Zufälligerweise habe ich heute bei meinem Beitrag "Leseempfehlungen" einen Link dazu eingestellt:

http://www.csmonitor.com/2007/0427/p01s03-wome.htm

Abschließend: Dass es unter dem "gemeinen Volk" im Iran wenig oder keinen bewussten Antisemitismus gibt, mag stimmen, weil viele mit einer Terminologie, die aus der Aufklärung stammt, nichts anfangen können, aber die Führung (Achmadingsda und die Kleriker-Kraken) und die sie stützenden Kräfte wie die Pasdaran und die anderen paramilitärischen Einheiten wissen sehr wohl, was Antisemitismus ist. Und wer den Holocaust leugnet ist auch bereit ihn zu begehen. Das ist so sicher, wie die Hostie heilig ist. Also: Vorsicht bei so genannten iranischen Regimekritikern wie Nirumand, die den Islam schön reden wollen. Von diesem Kaliber laufen in Europa etliche rum. Er ist aber der am schwersten zu Durchschauende. Broder zu Nirumand:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bahman/

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Das Terrornetzwerk

http://www.youtube.com/watch?v=95GGrhVgsV4

Übersetzung (sauf erreur ):

Das Terrornetzwerk

 

 

Britische Selbstmordattentäter haben drei Menschen in einer Bar in Tel-Aviv  ermordet. 52 sterben in den Londoner Bombenanschlägen. 100 wären gestorben, wären die weiteren Selbstmordattentäter erfolgreich gewesen. Mehr als 30 geplante Anschläge werden momentan untersucht. Früher dachte man, dass die Pläne würden von isolierten Terroristengruppen stammten, aber das ist ein Mythos.  Wir werden heute Abend die Verbindungen zwischen den Terroranschlägen aufdecken.

Viele Pläne gehen auf diese Männer zurück: Omar Bakri Mohammed und Abu Hamza. Diese beiden planten die Verbindungen zwischen denen, die hinter den Anschlägen stehen und ein internationales Netzwerk von terroristischen Extremisten trat hervor, das seine Ursprünge bei den radikalen Predigern in Grossbritannien hat.

Gehen wir hier  herüber zum 11. September: Dem sogenannte 20. Entführer Zakarias Massaui, der Schuhbomber  Richard Reid, der zweite Schuhbomber Saied Badad, sie alle beteten gemeinsam in der Park-Moschee in Finsbury mit Abu Hamza. Scheich Bakri Mohammed stellte dem Anführer der dritten Welle von geplanten Bombenanschlägen Omar Kaian den extremen politischen Islam und dem Dschihad vor.

Bakri Mohammeds Gruppe, Al Muhajiroun, war aktiv im Omar Kaians Heimatstadt Crowley. Unterstützer  stellten Stühle auf teilten Broschüren und Flugblätter auf der Strasse aus. Die Botschaft: Sie wollten einen Islamischen Staat errichten, genau hier in Grossbritannien. Auf der Suche nach neuen Rekruten suchte sich Bakri Mohammed Orte auf, wo junge Leute sich aufhielten.

Aber Bakri Mohammeds Ambitionen waren grösser als in Schulen zu predigen. Ende der 1990er Jahre entscheid er sich, Überseezweige von Al Muhajiroun zu gründen. Er sandte Zellen aus nach New York und nach Pakistan, und wir können, dass diese Unterstützungsnetzwerke von Al Muhajiroun in Grossbritannien von praktisch jedem britischen Dschihadisten genutzt wurden, der für terroristisches Training ausser Landes reiste. Und seine Mittel stehen eng mit Al-Kaida in Verbindung.

1999 sandte Bakri Mohammed  einen speziellen Abgesandten nach New York, um internationale Unterstützung für Al Muhajiroun zu gewinnen. Dieser Mann ist Sajil Shahid. Dort traf er Mohammed Juanid Barbar, den amerikanischen, muslimischen Extremisten, der die kommende Galeone war unter den Informanten der Anklage.

Unterdessen gründete Sajils Bruder Adil Shahid einen Zweig von Al Muhajiroun in Pakistan. Sie waren da für Dschihad.  Sie wollten die Regierung Pakistans stürzen als ersten Schritt im Aufbau eines weltweiten islamischen Al-Kaida Staates. Adil Shahid gründete ein Büro in diesem Gebäude in der Lücke. Sajil folgte ihm und kam in Kontakt mit Freunden von Osama Bin Laden.

Ja, ich kenne Osama bin Laden sehr gut. Ich habe ihn etwa über 100 mal getroffen. Ich habe mit ihm gelebt. Ich habe mit ihm gehandelt. Und, in der Tat, haben wir zusammen Dschihad gemacht. Denn was den Dschihad angeht, ist Dschihad die wichtigste Zierde eines Moslems. Jeder Moslem, der nicht an Dschihad glaubt, hört auf ein Moslem zu sein. Herr Sajil Shahid macht Werbung für Dschihad, obwohl es nicht nur Herr Sajil Shahid ist. Jeder wahre Moslem, muss Werbung für Dschihad machen. Wenn er es nicht tut, sollte er sich selbst nicht Moslem nennen. Er ist ein Heuchler.

Als Al Muhajirouns  Unterstützungsnetzwerk aufgebaut war, begannen Dschihadisten in Grossbritannien einzutreffen. Omar Kaian, der Anführer der dritten Reihe der Anschlagspläne tauchte im Jahr 2000 in Pakistan auf. Er verbrachte drei Monate damit, in Kaschmir mit Waffen zu trainieren. Im Dezember 2000 hielt sich Britanniens erster Selbstmordattentäter, Bilal Mohammed, in sicheren Häusern in Verbindung mit Al Muhajiroun in Pakistan auf, bevor er sich in Kschmir selbst in die Luft sprengte.

Der Anführer von Al Muhajiroun Bakri Mohammed kündigte stolz an, er sei einer seiner Rekruten gewesen. Mohammed Sadi Khan, der Anführer der Lononer Anschläge, kam 2001. Er wohnte in einer  Al Muhajiroun-Wohnung.

Nach dem 11. September wurde das Rinnsal von fremden Dschihadisten zu einem Fluss. Khazi Ramon, der später verurteilt wurde, weil er gebrauchte Maschinenpistolen in Grossbritannien kaufte, Omar Scheich, der frühere Wirtschaftsstudent, der später den amerikanischen Jornalisten Daniel Perl ermordete und Mohammed Sadi Khan. Salahudian Amin, der heute seinerseits wegen seiner Beteiligung an den Crowleyer Anschlagplänen verurteilt ist und Juanid Barbar, der aus New York ankam. Er damals sagte, er würde amerikanische Truppen in Afghanistan töten wollen.

Ich kann nicht zusehen, dass während ich in Amerika lebe, Muslime in Afghanistan bombardiert werden. Ich habe eine Verantwortung ihnen gegenüber. Wissen sie, meine Loyalität, ich sage meine Loyalitat gilt ihnen. Ich weiss jetzt ist die Zeit, meine Loyalität mit den Moslems in Afghanistan zu beweisen.

Was die britischen Dschihadisten im Ausland wirklich brauchten, war Schutz, um sich im Land bewegen zu können, besonders in den Stämmegebieten, die Pakistan und Afghanistan voneinander trennen. Dort waren die Al-Kaida Kontakte. Sie benutzten eine Pakistanische Staats- und Computerfirma als perfektes Versteck.

2002 der stellte der pakistanische Software Export Rat (PSEB) einen neuen Direktor ein, Sahail Shahid, den Bruder des Lieters von  Al Muhajiroun, Sajil Shahid. Sajil erhielt gratis Arbiten von der PSEB, die Gästehäuser der Regierung wurden für radikale Besucher genutzt und Dschihadisten Webseiten wurden genutzt, die von der Firma unterstützt wurden.

Juanid Barbar wurde in die nordwestliche Grenzstadt Pashaua geschickt, nahe den Stammesgebieten, wo Al-Kaida und Taliban-Kräfte ihre Basis hatten. Er half PSEB Regierungsdurchgänge zu schmieden, die ihm und seinen Dschihadistischen Anhängern halfen herumzureisen. Juanid Barbar rüstete die Crowley-Verschwörer mit  3 PSEB Computern aus.

Sahail Shahid sagt, er wusste nichts davon, was vor sich ging. „ Ich drängte von Anfang an darauf, jeden von  Al Muhajiroun von der Firma fern zu halten. Es ist purer Blödsinn, dass  PSEB con Dschihadisten ausgenutzt wurde“, sagte er.

Das Netzwerk gewann weiter an Stärke. Der Krieg im Irak 2003 veranlasste eine neue Rekrutenwelle. 2 britische Mitglieder von  Al Muhajiroun Asif Hanif und Omar Sharif begingen einen Selbstmordanschlag in einer Bar in Tel-Aviv. Sie waren Verbündete des Londoner Attentäters Mohammed Sadid Khan.

Britannien exportierte Attentäter in die ganze Welt und viele wurden radikalisiert durch extremistische Prediger wie Bakri Mohammed und Abu Hamza.

„Die Briten nehmen ihr Land. Wir werfen sie raus. Wir sind die Juden und wir sind bereit ihnen zu geben, was sie seit über 60 Jahren verdienen.“ Zuhause in Grossbritannien gab es keine Anzeichen,  dass die Geheimdienste oder ihre politischen Vorgesetzten die Drohung ernst genug nahmen.

In anderen Worten: Wir liessen diese bärtigen Kerle das Gift in London predigen, aber nichts geschah hier. Ich meine, ihr Gift wurde ins Ausland verspritzt.

Zurück in Pakistan reisten Sajil Shahid und Juanid Barbar, die Informanten, 2003 zu der Nordwestgrenze und bauten ein Trainingslager auf. Das ist das Lager, in dem die Crowley-Verschwörer Mohammed Sadid Khan trafen.

Ende letztes Jahr schätzte der MI5, dass in Grossbritannien 3000 Verdächtige unter Beobachtung stünden und 30 Pläne untersucht würden. Wir haben gezeigt, wie viele Einzelne, die damit in Verbindung stehen, zu Al Muhajirouns Netzwerken in Pakistan gehörten. Also wollten wir Sajil Sahid den Anführer von Al Muhajiroun in Pakistan bitten, seine Arbeit im Ausland zu erklären. Wir fanden heraus, dass er letztes Jahr wieder in Grossbritannien war. Aber als er auf unsere Anfragen auf ein Interview nicht antwortete, spürten wir ihn auf dieser Islam-Austellung in London auf.

„Sind Sie Sajil Shahid? Ich bin von BBC-News Night, wir versuchen sie zu kontaktieren und Ihnen ein paar Fragen zu stellen. Die Frage, die wir Ihnen stellen möchten ist: Waren Sie involviert bei der Hilfe für Terroristen in Pakistan?“ „Nein, war ich nicht.“ „Was haben Sie in Pakistan gemacht?“ „Nur studiert.“ „Sie haben nicht studiert, Sie waren Anführer Al Muhajiroun – Anfürer von Al Muhajiroun.“ „Nein, war ich nicht.“ „Sie waren es. Es steht auf ihrer Webseite.“ „Ich war’s nicht.“ „Und haben Sie Terrorismusverdächtigen in Pakistan geholfen?“ „Habe ich nicht.“ „Haben sie Al Muhajiroun angeführt in Pakistan? Uns wurde gesagt, sie hätten Al Muhajiroun in Pakistan angeführt, Herr Shahid. Herr Shahid, warum beantworten sie unsere Fragen nicht, Herr Shahid?“ „Weil Sie Propaganda machen.“ „Warum glauben Sie, es sei Propaganda?“ „Warum es Propaganda ist? Sie fragen die falschen Fragen. Ich sagte ich hätte nichts zu tun damit.“ „Aber Sie waren der Kopf von Al Muhajiroun!“ „Was ich nicht!“

Wenn man die Hintergründe von Dschihadisten verfolgt, entdeckt man, dass es erkennbare Muster gibt. Sie sind alle verbunden, viele im Zusammenhang mit   Al Muhajiroun und radikalen Predigern wie Bakri Mohammed und Abu Hamza.

Man kann die Brutstätten dieser Netzwerk-Zirkel herausfinden und die radikalisierende Auswirkung, die sie haben über Grossbritannien und über die Welt. Und ich denke, es war völlig arrogant und ein riesen Mangel an Fantasie, diese Leute nicht ernst zu nehmen. Ich denke auch, es war unmoralisch, anzunehmen, es sei in Ordnung, Dschihad in anderen Ländern zu planen und die eigene Sicherheit auf Kosten der Leben anderer Leute zu haben. Dieser Knopf in unserem Flicken zeigt, dass es keine Rolle spielt. Diese Mentalität muss aufhören.

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Islam-Zentrum im Berner Wankdorf geplant



Im Wankdorf, dem gechichtsträchtigen Quartier, auf dem früher ein berühmtes Fussballstadion stand, soll bald das grösste Islam-Zentrum Europas entstehen!?! Gegen den Komplex mit Hotel, Moschee und Museum macht sich bereits Widerstand breit.

Auf 23 000 Quadratmetern will der Dachverband der bernischen Muslimvereine im Wankdorf nebst einer Moschee und einem Islam-Museum auch Wohnungen, Kongressräume, Büros und ein Viersternehotel mit türkischem Bad erstellen. Die geplanten Kosten des Projekts liegen zwischen 60 und 80 Millionen Schweizer Franken. «Uns schwebt ein Bau nach islamischer und schweizerischer Architektur vor», sagt Dachverbandsprecher Farhad Afshar.

Wie die «NZZ am Sonntag» berichtete, wäre der Bau einer Moschee gemäss Zonenplan möglich. Siehe unter:
http://www.nzz.ch/2007/04/29/il/articleF4X7Z.html

 

Gegenwehr gibt bisher die Schweizerische Volkspartei SVP.  Sie schreibt in der offiziellen Pressemitteilung,  man solle die Sorgen der Bürger mehr ernst nehmen. Siehe unter:

http://www.svp.ch/print.html?page_id=3030&l=2

 

Begeistert und voller Tatendrang, reagieren demgegenüber die schweizer Muslime, die bereits für eine muslimische Schweiz Werbung machen und behaupten, der Islam sei in der Schweiz historisch verankert:

http://www.islam.ch/typo3/index.php?id=67&no_cache=1&tx_articlecpl_pi1%5BshowUid%5D=145

 

Tatsächlich historisch verankert sind hingegen in der Schweiz die jüdischen Gemeinden, die immer wieder und immer mehr um ihre Existenz fürchen müssen. Für sie stellt aber kein Stararchitekt ein 80 Millionen Gebäude auf die Beine.

 

Sieht denn nur die rechte SVP, dass es für die Schweiz in einer Katastrophe enden könnte, wie die Dinge sich entwickeln? Muss man denn wirklich mit den Sturköpfigen SVP-Schädeln einig sein? Bedeutet jetzt neuerdings sozial, dass wir uns an unserem eigenen Selbstmordanschlag an uns selbst beteiligen? Das kann's doch wirklich nicht sein!

 

1 Kommentar 1.5.07 23:57, kommentieren

Das Islam-Zentrum ist ein Projekt Afshar - der Tagi vom 2. Mai 2007 zum Berner Bauprojekt..

Zuerst setzte er sich für das Haus der Religionen in Bern ein.
Doch jetzt will der Iraner Farhad Afshar ein eigenes riesiges Kulturzentrum für Muslime.
Womöglich nur ein Luftschloss.


Von
Michael Meier


Geht es nach Farhad Afshar, soll auf dem ehemaligen Schlachthofareal Wankdorf das grösste islamische Zentrum der Schweiz, ja Mitteleuropas entstehen: ein Kulturzentrum mit einer Moschee, einem Viersternehotel, einem Museum und ei­nem «Tradecentre» für islamische Han­delsattachés. Kostenpunkt des Grosspro­jekts: 60 bis 80 Millionen Franken. Ernst & Young sei dabei, in einem Businessplan die ökonomische Rentabilität zu prüfen, sagt Afshar. Sollte das Projekt bewilligt werden, wolle er «die besten Architekten der Welt zu einem Wettbewerb einladen». Diese sollen islamische Architektur und Schweizer Kultur so verschmelzen, dass das Zentrum international ausstrahle wie das Museum Paul Klee von Renzo Piano. Afshar liebt es, sich in grossen Worten und Kategorien des noch nie Dagewese­nen auszudrücken. Meist aber bleibt es bei der Ankündigung: Seine Vorschläge etwa für Gesamtwahlen unter den Schweizer Muslimen oder für die hiesige Ausbildung der Imame durch Professoren der ägypti­schen Al-Azhar-Universität und der irani­schen Hoziye-Elmy-Universität verhallten ungehört. Aus einer iranischen Adelsfami­lie stammend, tritt der 64-Jährige aristo­kratisch auf – mit obligatem Foulard, fei­ner Gestik und sanfter Stimme «Ein Meis­ter der Verschleierung» titelte die «Welt­woche » ihr Porträt über den Mann. Früher eher sozialdemokratisch und säkular den­kend, entdeckte der Soziologe den religiö­sen Islam. Heute pflegt er Kontakte zum
iranischen Aussenministerium und zu schiitischen Geistlichen. Hier zu Lande tritt er als muslimische Galionsfigur auf.


Muslimische Verbände überrascht


Sein Anspruch aber, die Schweizer Mus­lime zu vertreten, hält der Realität nicht stand. «Schweizer Muslime planen Bau ei­nes grossen Islam-Zentrums», titelte die «NZZ am Sonntag» und vermerkte, Afshar vertrete die Muslime im Schweizerischen Rat der Religionen. Als Schiit zu einer Minderheit gehörend, präsidiert der Iraner die Koordination Islamischer Organisatio­nen in der Schweiz, zu der die Kantonal­verbände Zürich, Bern, und Basel gehören. Das Projekt des Kulturzentrums propa­giert er als Sprecher der Umma, des Dach­verbands der Berner Muslime.


Im Rat der Religionen sitzt jedoch ein zweiter Muslim, Hisham Maizar, mit we­sentlich grösserer Hausmacht als Afshar. Der Arzt aus dem Thurgau präsidiert die Föderation Islamischer Dachorganisatio­nen, die 12 der 15 Dachorganisationen in der Schweiz umfasst. Maizar betont, das Kul­turzentrum in Bern sei kein Projekt der Schweizer Muslime. Die Dachverbände seien von Afshar nie befragt worden und hätten aus der Presse vom Zentrum erfah­ren. «Projekte von solcher Dimension müs­sen zunächst kollektiv unter den Muslimen besprochen werden», fordert Maizar.


Überrascht vom Zeitpunkt und der Grössenordnung des Projekts ist auch Hartmut Haas, der Initiant des Hauses der Religionen. Erst vor zwei Wochen konnte er nach siebenjähriger Vorbereitungszeit der Öffentlichkeit «ein kleines Wunder» ankündigen, nämlich die Baubewilligung für das einzigartige Projekt am Europa­platz in Bern. Ab 2010 sollen hier unter ei­nem Dach Christen, Juden, Muslime, Hin­dus, Buddhisten, Baha’i und Sikhs ihren Kultus ausüben können. Einer der musli­mischen Vertreter im Haus der Religionen ist Farhad Afshar. Mit seinen überdimen­sionalen Ideen habe er die Initianten des multireligiösen Zentrums immer wieder unter Druck gesetzt, sagt Haas. Im Haus der Religionen würden die Muslime auf bis zu 600 Quadratmetern eines der schöns­ten Zentren der Schweiz erhalten. Doch das genüge Afshar nicht. Er habe immer betont, die Muslime könnten nur mitma­chen, wenn dort eine repräsentative Mo­schee mit Minarett entstehe.


Konzept vom Haus der Religionen


So hat sich Afshar auf ein muslimisches Parallelprojekt besonnen und kurzerhand das Konzept des Hauses der Religionen ko­piert, zumal die Idee einer Mantelnutzung durch ein Hotel. Im dem auf 50 Millionen veranschlagten Haus der Religionen will die Hotelkette Accor für 15 Millionen ein
Dreisternehotel realisieren. Analog soll im muslimischen Kulturzentrum ein Vierster­nehotel das wirtschaftliche Fundament bil­den. Für die Projektstudie hat Afshar das Architekturbüro Bauart engagiert, das schon die Studie für das Haus der Religio­nen erstellt hat.


Afshar zufolge konkurrenziert das Kul­turzentrum das Haus der Religionen kei­neswegs. Er selber stehe noch immer voll und ganz hinter diesem Haus. Es sei aber von vornherein klar gewesen, dass dort keine Moschee für alle 30 000 Muslime der Umma entstehen könne, sondern nur eine kleine symbolische Moschee, die dem in­terreligiösen Dialog diene. Um aus den Kellern und Hinterhöfen herauszukom­men, brauchten die Berner Muslime eine Moschee. Diese soll aber bloss 7 Prozent des Kulturzentrums ausmachen.


Investoren will Afshar erst suchen, wenn ihm die Stadt Bern das Gelände zugespro­chen hat. Diese wird sich nach den Som­merferien für einen der zahlreichen Inte­ressenten entscheiden. Die SVP kritisiert derweil in einem Communiqué, dass die Geldgeber des Projekts undurchsichtig blieben. Auch ausserhalb der SVP argwöh­nen Kritiker, die vagen Angaben über die Finanzierung nährten den Verdacht, dass alles von muslimischer Seite, vom Iran zum Beispiel, finanziert werde. Allerdings sei das «Projekt Kulturzentrum» ein «Projekt Afsahr» und werde wohl kaum realisiert.

 

Ein Mann der grossen Worte: Farhad Afshar vor dem ehemaligen Schlachthofareal in Bern-Wankdorf.
BILD BEATRICE DEVENES

 

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Neues zu MYTHOS #260






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Friedensprozess besuchen sie:  Auf
dem Laufenden bleiben über die

"Road Map"
(englisch)


Neues zu MYTHOS #260


"Die Juden begannen des ersten Krieg mit den Arabern."


FAKT


Die Bezeichnung “Palästina” stammt vermutlich von den
Philistern ab, einem ägäischen Volk, das im 12. Jahrhundert

vor Christus
entlang der Ebene an der Mittelmeerküste dessen siedelte, was
heute Israel und der Gazastreifen ist. Im zweiten Jahrhundert nach Christus
verwendeten die

Römer
zum ersten Mal die Bezeichnung Palästina für Judäa (den
südlichen Teil dessen, was heute West Bank genannt wird), nachdem sie den
letzten jüdischen Aufstand niedergeworfen hatten,  um die Identifikation
der Juden mit dem Land Israel zu minimieren. Das arabische Wort Filastin
ist abgeleitet vom lateinischen Namen.3


Die Hebräer besiedelten das Land Israel etwa um 1300 vor
Christus und lebten in einem Stämmeverband bis sie unter dem ersten Monarchen,

König Saul
, vereinigt wurden. Der zweite König,

David
, machte

Jerusalem
etwa um 1000 vor Christus zur Hauptstadt. Davids Sohn,

Solomo
, baute kurze Zeit später den

Tempel
und verstärkete das Militär sowie die administrativen und religiösen
Institutionen des Königreichs. Die Nation wurde geteilt unter Salomos Sohn in
ein nördliches Königreich (Israel), das bis 722 vor Christus dauerte, als es von
den

Assyrern
zerstört wurde, und dem südlichen Königreich ( Juda), das bis zur 

b
abylonischen
Eroberung 586 vor Christus überlebte. Das jüdische Volk genoss später kurze
Perioden der Souveränität bis die meisten Juden schliesslich im Jahr 135 nach
Christus aus ihrem Land vertrieben wurden.


Die jüdische Unabhängigkeit im Land Israel hielt über 400
Jahre an. Das ist viel länger als die Unabhänigkeit geniessen in dem, was als
die USA bekannt wurde.4
Wnn es nämlich keine ausländischen Eroberer gegeben hätte, wäre Israel heute
über 3,000 Jahre alt.


Palästina war nie ein ausschliesslich arabisches Land, obwohl
arabisch mit der Zeit die Sprache des Grossteils der Bevölkerung wurde, nach den
muslimischen Invasionen im siebten Jahrhundert. Kein unabhängiger arabischer
oder palästinensischer Staat hat jemals in Palästina existiert. Als der berühmte
arabisch-amerikanische Professor der Princeton Universität, Philip Hitti, 1946
vor dem

Anglo-Amerikanischen Kommittee
Zeugnis ablegte gegen die Trennung, sagte er
“Es gibt so etwas wie ‘Palästina’ in der Geschichte nicht, absolut nicht.”5


Vor der Trennung sahen die palästinensischen Araber sich
nicht so, als hätten sie eine eigene Identität. Als sich der erste Kongress von
muslimisch-christlichen Organisationen im Februar 1919 in

Jerusalem
traf,  um palästinensische Vertreter für die Pariser
Friedenskonferenz auszuwählen, wurde folgender Beschluss angenommen:


Wir betrachten Palästina als teil des arabischen Syrien, da
es nie zu keiner Zeit von ihm getrennt wurde. Wir sind mit ihm verbunden durch
nationale, religiöse, sprachliche, natürliche, wirtschaftliche und Geografische
Bande.6


1937 sagte ein lokaler arabischer Anführer, Auni Bey
Abdul-Hadi, der Peel Kommission, die schliesslich die Trennung Palästinas
vorschlug: “Es gibt kein Land Palästina! ‘Palästina’ ist ein Begriff, den die
Zionisten erfunden haben! Es gibt kein Palästina in der Bibel. Unser land war
während Jahrhunderten Teil von Syrien.7


Der Vertreter des Arabischen Höheren Komitees in den

Vereinten Nationen
reichte der Generalversammlung im Mai 1947 eine
Stellungnahme ein, die besagte, Palästina sei ein Teil der syrischen Provinz und
die Araber Palästinas seien politisch nicht unabhängig in dem Sinn, dass sie
eine unabhängige politische  Existenz bilden würden. Ein paar Jahre später
sagte Ahmed Shuqeiri, der später Vorsitzender der o

PLO
wurde, dem Sicherheitsrat: “Es ist allgemein bekannt, dass Palästina
nichts anderes ist als Süd-Syrien.”8


Palästinensisch arabischer Nationalismus ist weitgehend ein
Nachkriegsphänomen des Ersten Weltkriegs, das keine bedeutende politische
Bewegung wurde bis nach dem

Sechs-Tage-Krieg


1967
und Israels Eroberung der West Bank.


Anmerkungen


3Yehoshua
Porath,

The Emergence of the Palestinian-Arab National Movement, 1918-1929
,
(London: Frank Cass, 1974), p. 4.

4Max
Dimont,

Jews, God and History
, (NY: Signet, 1962), pp. 49-53.

5Moshe
Kohn, “The Arabs’ ‘Lie’ of the Land,”

Jerusalem Post
, (October 18, 1991).

6Yehoshua
Porath,

Palestinian Arab National Movement: From Riots to Rebellion: 1929-1939
, vol.
2, (London: Frank Cass and Co., Ltd., 1977), pp. 81-82.

7Moshe
Kohn, “The Arabs’ ‘Lie’ of the Land,”
Jerusalem Post
, (October 18, 1991).

8Avner
Yaniv, PLO, (Jerusalem: Israel Universities Study Group of Middle Eastern
Affairs, August 1974), p. 5.

 

Diesen Artikel finden Sie auf englisch unter:


http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/myths2/Israelsroots.html#a2


Quelle:

Myths & Facts Online -- A Guide to the Arab-Israeli Conflict
von Mitchell G.
Bard.





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Teheran live...

ميدان آرژانتين بهشتي - ميرزاي شيرازي
ميدان ونك

میدان هفت تیر

2 Kommentare 2.5.07 19:18, kommentieren

Hamas sagt: “Die Ausrottung der Juden ist gut für die Bewohner der ganzen Welt.”



   
       
   

       

Hamas sagt: “Die Ausrottung der Juden ist gut für die
        Bewohner der ganzen Welt.”


       

Originaltexte in englisch von
        Palestinian Media watch:


       

      
 http://pmw.org.il/bulletins_apr2007.htm#b030507


       


       
Text von Itamar Marcus und Barbara Crook - 3. Mai 2007


       

 

Die Ausrottung der Juden

          ist Allahs Wille und zum Wohl der ganzen Menschheit,
        gemäss einem Artikel in der Hamas-Zeitschrift, Al-Risalah. Der Autor des
        Artikels, Kan'an Ubayd, erklärt, dass die Selbstmordkommandos, die von
        der Hamas ausgeführt werden, nur dazu dienen Allahs Wünsche zu erfüllen.
        Weiterhin, verlangte Allah diese Tat, weil “die Aurottung der Juden gut
        ist für die Bewohner der Welten.”


       

        Das Töten unschuldiger Juden durch Terroranschläge wird dargestellt als
        Allahs plan zum Wohl der Menschheit.

       

Es sollte vermerkt werden, dass die

          Rechtfertigung der Hamas für die Vernichtung der Juden,
        sowohl als Gottes Wille als auch zum Wohl der Menschheit, erinnert an
        Hitlers Worte in Mein Kampf:

       

           

“In diesem Fall

            war die einzige mögliche Rettung Krieg… Wenn der Jude mit Hilfe
            seiner marxistischen Überzeugung siegreich ist über die Völker
            dieser Welt, wird seine Krone der Begräbniskranz der Menschheit
            sein… Darum glaube ich heute, dass ich gemäss dem Willen des
            allmächtigen Schöpfers handle: Wenn ich mich gegen den Juden
                verteidige, kämpfe ich für das Werk des Herrn.” (Mein
            Kampf)

      

In einer anderen

        Parallele zum Völkermord der Nazis an den Juden sagt der Schreiber, er
        wolle sicher sein, dass “jeder wissen wird”, dass diese Mörderaktionen
        “nicht aus [Hamas] eigenem Willen” geschehen – ein Echo der
        Nazi-Kriegsverbrecher, wiederholte Rechtfertigung der eigenen Handlungen
        mit der Verteidigung, sie würden nur Befehlen gehorchen.

       

Die Tatsache, dass

        diese Befehle als göttlicher Natur gelten, macht die Rechtfertigung der
        Hamas am Judenmord eher noch bedohender.


       

       
Das Folgende ist ein Auszug aus dem Hamas-Artikel:
       


           

"Wir finden mehr

            als einmal Verdammung und Verrat gegenüber den Widerstandsaktionen
            und Bombenanschlägen [Selbstmordattentaten], die von der Hamas und
            den palästinensischen Widerstandszweigen ausgeführt werden. Es gibt
            keine andere Wahl als Zurückhaltung zu üben gegenüber der
            Verurteilung, das Anheften des Terrotetiketts [an den "Widerstand"],
            und die Versammlung von Konferenzen [für] die Veruteilung [der
            Anschläge]. [Dies] damit jeder wissen wird, dass wir das nur getan
            haben, weil unser Herr es uns so befohlen hat, “ich habe es nicht
            aus eigenem Antrieb getan” [*] und damit die Leute wissen werden,
            dass die Ausrottung von Juden gut ist für die Bewohner der Welten in
            einem Land, dem Allah seinen Segen gegeben hat zum Wohl der Bewohner
            der Welten.”


            [Al-Risalah, 23. April, 2007]


           

[*] Die Übersetzung des Koranverses wurde dem USC Kompendium muslimischer Texte entnommen.


       

PA Anführer ruft auf zur Tötung aller Juden und Amerikaner


       

Originaltexte von Palestinian Media
        watch:


       

      
 http://pmw.org.il/bulletins_apr2007.htm#b030507



        von Itamar Marcus und Barbara Crook - 30. April, 2007

       


       


       Text im Bild: Seid versichert, dass
        Amerika auf dem Weg ist zu verschwinden

 

Letzte Woche veröffentlichte

        Palestinian Media Watch (PMW) den Text dieses Aufrufs zur Tötung aller
        Amerikaner und Juden, gepredigt vom Sprecher des palästinensischen
        Legislativrates, Dr. Ahmad Bahar im palästinensischen Fernsehen. Israel
        wird erwähnt als ein "Krebsklumpen, das sind die Juden, im Herzen der
        arabischen Nation," und von den USA heisst es, sie seine "auf dem Weg zu
        verschwinden." Wegen seiner Wichtigkeit veröffentlicht PMW jetzt das
        Video mit (englischen) Untertiteln.

               
       

 

       

Im Folgenden die Transkription:


       

           

Dr. Ahmad Bahar
            (Sprecher, Palästinensischer Legislativ-Rat):


            “Es ist der Islam, der seiner Zeit voraus war im Blick auf
            Menschenrechte bei der Behandlung von Gefangenen, aber unser Volk
            wurde krank durch tden Krebsklumpen, das sind die Juden, im Herzen
            der arabischen Nation… Seid gewiss, dass Amerika auf dem Weg ist zu
            verschwinden, Amerika wälzt sich heute [in Blut] im Irak und
            Afghanistan, Amerika ist besiegt und Israel ist besiegt und wurde
            besiegt im Libanon und in Palästina… Mahe uns siegreich über die
            untreuen Völker… Allah, nimm den Juden das Leben weg und ihren
            Aliierten, Allah, nimm den Amerikanern das Leben weg und ihren
            Aliierten… Allah, zähle sie und töte sie bis auf den Letzten und
            lass nicht einen einzigen übrig.”


            [PA TV, 20. April, 2007]

 


       






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